Nationales bildungspolitisches Umfeld
Das schweizerische Hochschulsystem ist ein "duales System", zu dem einerseits die universitären Hochschulen und andererseits die Fachhochschulen (Fachhochschule Nordwestschweiz, Berner Fachhochschule, Zürcher Fachhochschule, Fachhochschule Zentralschweiz, Fachhochschule Ostschweiz, Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana, HES de Suisse occidentale) gehören. Die universitären Hochschulen umfassen ihrerseits die kantonalen Universitäten (Basel, Bern, Fribourg, Genf, Lausanne, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Tessin, Zürich) sowie die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen (EPF Lausanne, ETH Zürich). Die Zweiteilung widerspiegelt sich auch auf Verwaltungsebene, indem das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) im Eidgenössischen Departement des Innern für die universitären Hochschulen und das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) im Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement für die Fachhochschulen zuständig sind.
Das SBF ist die Fachbehörde des Bundes für national und international ausgerichtete Fragen der allgemeinen und universitären Bildung sowie der Forschung. Mit dem Universitätsförderungsgesetz wurde als gemeinsames Steuerungsorgan von Bund und Kantonen die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) geschaffen. Das OAQ erfüllt zuhanden der SUK Aufgaben im Bereich der Akkreditierung und Qualitätssicherung. Die universitären Hochschulen werden in diesem System durch die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) vertreten.